Landkreis Heilbronn: Auf den Sattel, fertig, los!

24 Städte und Gemeinden in der Region beteiligen sich an bundesweiter Aktion – Mitmachen und gewinnen

Zum fünften Mal ist der Landkreis Heilbronn bei der bundesweiten Aktion Stadtradeln mit am Start. Ziel dabei ist es, Teams zu bilden und möglichst viele Alltagswege mit dem Fahrrad zurückzulegen. Foto: Halfpoint/stock.adobe.com 
Zum fünften Mal ist der Landkreis Heilbronn bei der bundesweiten Aktion Stadtradeln mit am Start. Ziel dabei ist es, Teams zu bilden und möglichst viele Alltagswege mit dem Fahrrad zurückzulegen. Foto: Halfpoint/stock.adobe.com 
Die bundesweite Aktion Stadtradeln ist wieder gestartet – und zum fünften Mal tritt auch der Landkreis Heilbronn dabei in die Pedale. „Nach langer Überlegung haben wir uns dazu entschlossen, das Stadtradeln wie geplant vom 27. Juni bis 17. Juli 2020 durchzuführen“, erklärt Landrat Detlef Piepenburg. Ziel ist es, Teams zu bilden und möglichst viele Alltagswege auf dem Fahrrad zurückzulegen. Aufgerufen zur Aktion hat das Klima-Bündnis.

Allerdings findet das Event aufgrund der Corona-Pandemie unter anderen Bedingungen statt. Die Kontaktbeschränkungen zur Eindämmung des Virus gelten natürlich auch während der Aktion. Das Radtourenprogramm muss bei der diesjährigen Auflage entfallen.
     
Kilometer sammeln

Mitradeln können demnach alle Bürgerinnen und Bürger sowie alle Pendlerinnen und Pendler, die im Landkreis Heilbronn leben, arbeiten, eine Ausbildung machen oder einem Verein angehören. Unter www.stadtradeln.de/landkreis-heilbronn kann man sich dafür registrieren. Wer kein neues Team gründen möchte, kann sich einem der zahlreichen „Offenen Teams“ anzuschließen. Die geradelten Kilometer werden online oder direkt über die Stadtradeln-App erfasst und dem virtuellen Team gutgeschrieben.

Zum ersten Mal werden unter allen Teilnehmenden im Landkreis Heilbronn, die mindestens 30 Kilometer geradelt sind, drei Preise verlost. Zudem werden Teams in folgenden drei Kategorien ausgezeichnet: radaktivstes Team (meiste Kilometer/Teammitglied), radaktivste Schule (meiste Kilometer/Teammitglied) und radaktivste Kommune (meiste Kilometer/Einwohner/in).

„In diesen besonderen Zeiten bietet das Fahrrad für die verbleibenden Alltagswege eine Form der Mobilität, die den derzeit notwendigen Abstand ermöglicht und gleichzeitig durch Bewegung an der frischen Luft dazu beiträgt, das Immunsystem zu stärken. Das ist gerade jetzt besonders wichtig“, betont Landrat Piepenburg.

Premiere

Im vergangenen Jahr beteiligten sich nach Angaben des Landratsamtes Heilbronn rund 2160 Radler aktiv an der Aktion. In diesem Jahr sind bislang 2500 Teilnehmer gemeldet. Im Sommer nehmen 23 Städte und Gemeinden im Landkreis Heilbronn am Stadtradeln teil. Erstmalig radeln die Städte Bad Wimpfen, Eppingen und Güglingen sowie die Gemeinden Obersulm, Offenau und Zaberfeld mit. Zudem findet das Stadtradeln in diesem Jahr gemeinsam mit der Stadt Heilbronn statt, die zum selben Zeitraum radelt wie der Landkreis.

Die Stadt Beilstein wird im Herbst vom 12. September bis 2. Oktober an den Start gehen. red
     

Weitere Informationen


Welche Städte und Gemeinden in diesem Jahr mitmachen sowie weitere Infos gibt es unter www.stadtradeln.de/landkreis-heilbronn.

Fahrradpflege leicht gemacht

Fahrradfahrer sollten regelmäßig die Kette ölen. Foto: bodiaphoto/stock.adobe.com
Fahrradfahrer sollten regelmäßig die Kette ölen. Foto: bodiaphoto/stock.adobe.com
Wer viel Fahrrad fährt, muss mit Verschleiß rechnen. Bauteile wie Bremse, Gangschaltung oder Kette nutzen sich dann ab. Je nach Gebrauch sollte das Rad darum regelmäßig gewartet und einmal im Jahr einer kleinen, beziehungsweise großen Inspektion unterzogen werden. Darauf weist die Initiative Radkultur Baden-Württemberg hin.

Zur Wartung gehöre demnach, dass Radler alle ein bis zwei Wochen und insbesondere nach starkem Regen die Kette ölen sowie etwa monatlich die Reifen aufpumpen. Bremsen und Beleuchtung sollten hingegen vor jedem Fahrtantritt auf ihre Funktion getestet werden.

Inspektion

Die jährliche, kleine Inspektion umfasst nach Angaben der Initiative eine Grundreinigung und Sichtprüfung. „Dabei wird die Funktionstüchtigkeit aller Verschleißteile und sicherheitsrelevanter Bauteile überprüft. Dazu gehören Schaltung, Bremse, Pedale, Felgen, Räder, Reifen, Lenkung, Licht und Fahrradkette“, heißt es weiter. Je nach Beanspruchung sollte ein Fahrrad in einer großen Inspektion generalüberholt werden. Die Initiative empfiehlt, dass Laien dazu einen Profi um Unterstützung bitten.

Für unterwegs rät Radkultur Baden-Württemberg unter anderem zu sogenannten Minitools. Dabei handelt es sich um Werkzeuge, die gut in die Hosentasche passen und vielseitig einsetzbar sind. djd/red