Bock auf Bokwa und Co.?

Neue Trends für Bewegung zur Musik

Ob im Studio oder im Verein, ob Zumba oder Bokwa: Tanzen macht Spaß und hält fit, finden viele Leute. Vor allem bei Frauen ist diese Art, Sport zu treiben, äußerst beliebt. Foto: dpa
Ob im Studio oder im Verein, ob Zumba oder Bokwa: Tanzen macht Spaß und hält fit, finden viele Leute. Vor allem bei Frauen ist diese Art, Sport zu treiben, äußerst beliebt. Foto: dpa
Fit werden, beweglich bleiben und sich in Form bringen – das wollen viele. Vor allem Frauen. Wem aber Gerätetraining zu langweilig, Jogging zu öde und Gymnastik zu fade ist, der braucht eine Alternative, die Spaß macht und effektiv ist: Tanzen.

SpaßinderGruppe

Das lieben die Deutschen sowieso, wie mehr als fünf Millionen Zuschauer beweisen, die in diesem Jahr Freitag für Freitag gebannt die RTL-Kultsendung „Let’s dance“ verfolgt haben, bei der sich ein mehr oder minder begabter Promi ins schweißtreibende Training mit einem Profitänzer stürzt. Um so richtig ins Schwitzen zu kommen, braucht man aber keinen Partner – und man muss auch nicht Standard- oder Lateintanzen erlernen. Ob im Verein oder im Studio: Aerobic, Jazztanz, Zumba oder Hip Hop bringen Spaß. In der Gruppe. Auch exotische Varianten wie Pole- oder Bollydance erfreuen sich regen Zulaufs.

Aber auch die Tanz-Fitness unterliegt immer wieder neuen Trends – und die kommen meist aus den Vereinigten Staaten von Amerika. War es erst kürzlich Werq – das gekonnte Bewegen des Pos, das dank Britney Spears den Weg über den Teich fand, sind es jetzt Nia, Aroha, Tabura und Salsa-Aerobic, die nachgetanzt werden sollen.

Bock auf Bokwa? Bei dieser Tanzform werden – ein bisschen erinnert es an die Waldorfschule – auf dem Boden befindliche Buchstaben nachgetanzt. Tabura vereint schnelle Tanzschritte mit Aerobic- und Kickboxelementen, und der Aroha, der aus dem Kriegstanz der neuseeländischen Maoris entstanden ist, kombiniert dessen typische Bewegungen mit Elementen aus Tai Chi und Kung Fu.

Nia – kurz für Neuromuscular Integrative Action – präsentiert sich als Mix aus Tanz, Yoga und Kampfssport und Salsa-Aerobic vereint klassisches Aerobic mit den Tänzen Mambo, Merengue und Flamenco.

Bauch-Beine-Po

Egal, wofür man sich entscheidet, wer sich regelmäßig zur Musik bewegt, bringt den Kreislauf in Schwung, trainiert Bauch-Beine-Po wie von selbst – und bringt sogar die grauen Gehirnzellen auf Trab, die sich an die vorgegebene Choreografie erinnern müssen. So gesehen ist Tanzen – zu zweit oder in der Gruppe – ein Jungbrunnen für Körper, Seele und Geist. In diesem Sinne. „Shake it, Baby“.

Von unserer Redakteurin Ulrike Kübelwirth