Auf Du und Du mit jedem Bauteil

PORTRÄT - Der leitende Techniker Davor Peci hält im Erlebnispark mit seinem Team alle Attraktionen am Laufen

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Bei seiner Arbeit an den Attraktionen kommt er sich ein bisschen wie ein Arzt vor, sagt Chef- Techniker Davor Peci.
Bei seiner Arbeit an den Attraktionen kommt er sich ein bisschen wie ein Arzt vor, sagt Chef- Techniker Davor Peci.
Von unserem Redakteur Christoph Feil 

Eine typische Handbewegung für seinen Beruf? Davor Peci lacht und hält sich das Handy ans Ohr. Denn nicht nur, aber vor allem während der Saison ist der 43 Jahre alte technische Leiter der Großattraktionen im Erlebnispark Tripsdrill ein gefragter Mann. Ständig klingelt es. Das zwölfköpfige Team muss koordiniert und Arbeitsabläufe optimiert werden.

Detailwissen - Tägliche Routine-Checks, Reparaturen und Wartungen: „Mein Job ist es, den sicheren Betrieb aller Großattraktionen zu gewährleisten“, sagt der Lauffener, der seit 1998 in Tripsdrill tätig ist. Seine Arbeit mache ihm viel Spaß, jeder Tag sei anders, erzählt er. Eine Menge Detailwissen ist gefragt. „Um zu verstehen, wie die Attraktionen funktionieren, muss man jedes Bauteil genau kennen und sich in komplexe Zusammenhänge einarbeiten“, erklärt Peci. Nur so können sie alle schließlich in Stand gehalten werden.

Am raffiniertesten ist übrigens die Technik, die hinter der Katapult-Achterbahn „Karacho“ und der Badewannen- Fahrt steht. „Das sind mit Abstand die kompliziertesten Attraktionen, da ist der Aufwand richtig groß“, sagt der Meister für Mess- und Regeltechnik. Wenn er an einer Anlage Hand anlege, komme er sich schon ein bisschen wie ein Arzt vor, verrät Peci augenzwinkernd. Zwar habe er keinen Menschen vor sich, sondern eine Maschine. Dennoch sei höchste Sorgfalt nötig. Die Sicherheit der Parkbesucher stehe schließlich an oberster Stelle, so der 43-Jährige. So wie sich die Technik mit der Zeit wei terentwickelt hat, ist auch der Aufgabenbereich für Davor Peci und sein zwölfköpfiges Team gewachsen.

Zukunft - Die Herausforderung für die nächsten Jahre besteht nun darin, diejenigen Attraktionen, die aus den 1970er bis 1990er Jahren stammen, weiter zu modernisieren. „Unsere Aufgabe dabei ist es, einem Oldtimer eine neue Seele zu geben“, sagt Peci