Wengerter und Reben strahlen

Erstes Rebenglühen mit Bretzfelder Weingütern und Weinkellerei Hohenlohe

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Die Bretzfelder Wengerter brennen schon auf ihr heißes Wochenende. Im Vorfeld haben sie sich effektvoll in Szene gesetzt. Foto: privat
Die Bretzfelder Wengerter brennen schon auf ihr heißes Wochenende. Im Vorfeld haben sie sich effektvoll in Szene gesetzt. Foto: privat
„Rebenglühen Bretzfeld – Wenn der Berg für den Wein brennt“: So heißt es an diesem Wochenende, 22. bis 24. März, am Lindelberg. Mit von der Partie sind acht einheimische Weingüter und die Genossen der Weinkellerei Hohenlohe. Start und Ziel des knapp vier Kilometer langen Rundwegs mit zehn Genuss-Stationen ist an der alten Kelter am Fuße des Bretzfelder Hausbergs Lindelberg.

„Wir wollen in einer stimmungsvollen Atmosphäre Weingenuss, Kulinarik und Naturerlebnis verbinden und die Bretzfelder Weinvielfalt dort erleb- und schmeckbar machen, wo ihre Qualität entsteht“, erklärt Mitorganisator Lorenz Weibler. „Um zu zeigen, dass wir Wengerter für unseren Wein brennen“, wolle man mit etlichen Feuerchen und Lichtern „den Berg zum Brennen und die Reben zum Glühen bringen“. 


Württemberger Weingärtnergenossenschaften
Entlang des Rundwegs kommt man an zehn Genuss-Stationen vorbei. Dabei lernen Besucher auch die Menschen hinter den Weinen kennen. Regionale Speisen runden den Genuss ab.

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Ob Hohenloher Weindorf, Laga-Weinpavillon, Hohenloher Scheune oder 360 Grad Württemberg – ohne das Engagement der Bretzfelder Wengerter wären etliche Veranstaltungen kaum denkbar. Dennoch hat ein großes Bretzfelder Wein-Event auf eigener Gemarkung bislang gefehlt. Darin sind sich der Verein Die Weingüter Bretzfeld und Bürgermeister Martin Piott einig. Die Gemeinde unterstützt die Aktion.

„Die Idee fürs Rebenglühen ist nach dem Herbst 2017 entstanden“, sagt Mitorganisatorin Karin Schwab. In der Folge habe man sich ähnliche Events in Baden und in der Pfalz angeschaut und ein eigenes Konzept entwickelt. Dazu gehören unter anderem ein Verkostungsglas, einheitliche Stände, einheitliches Outfit und das aufwendige Lichtkonzept.


Teusser Mineralbrunnen
So markiert ein großer beleuchteter Torbogen Start und Ziel, jeder Stand wird mit einem sechs Meter hohen Lichtkegel markiert, Bäume und Rebanlagen sind illuminiert und an der Spitze des Lindelbergs leuchten bunte Lichtskulpturen. ko/red

Weitere Infos
www.rebengluehen.de