Neckarsulmer Stimme

Trafostation am Friedhof: OBEREISESHEIM Ortschaftsrat stimmt Maßnahme nach langer Debatte zu

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Nach langer Diskussion stimmte der Ortschaftsrat Obereisesheim dem Bau einer neuen Trafostation neben dem Haupteingang des Friedhofs zu. Foto: Andreas Gastgeb
Nach langer Diskussion stimmte der Ortschaftsrat Obereisesheim dem Bau einer neuen Trafostation neben dem Haupteingang des Friedhofs zu. Foto: Andreas Gastgeb
Wenn für eine alte Trafostation ein neuer Standort außerhalb des eigenen Geländes gesucht werden muss, ist das für sich alleine genommen schon schwierig. Wenn der optimale Standort dann aber direkt neben dem Friedhof-Haupteingang liegen soll, wird es doppelt kompliziert.

Sensible Baustelle Mit eben jenem Thema hatte sich der Obereisesheimer Ortschaftsrat in seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause zu beschäftigen. Thilo Treydte von der Syna GmbH oblag die schwierige Aufgabe, ein durchaus kritisches Gremium von der Richtigkeit des sensiblen Standorts zu überzeugen.

Aus technischer Sicht darf der neue Standort nicht zu weit weg vom alten in der Nordstraße liegen. Er soll sich in akzeptabler Entfernung zur Schule als einem der Hauptstromabnehmer befinden. Er darf nicht zu weit am Ortsrand liegen, um die Leitungsverluste so klein wie möglich zu halten und er soll sich nach Möglichkeit in sein unmittelbares Umfeld einpassen.

„Der Standort rechts vom Friedhofhaupteingang in der Heinestraße erfüllt alle Vorgaben. Wir wären sehr dankbar, wenn wir unsere neue Trafostation dort realisieren dürften.“ Die Ansage der Syna war unmissverständlich. Die Sorgen der Ortschaftsräte ebenfalls. Doch die konnte Treydte nach und nach zerstreuen. „Die Station wird geräuschlos betrieben werden können“, versicherte er und verwies auf die neue Trafostation in der Johannes-Kepler-Straße, von der unter Volllastbetrieb nichts zu hören ist.

Nach einer sehr ausführlichen Debatte einigte man sich im Gremium schließlich darauf, dem Standort neben dem Friedhofeingang in der Heinestraße zuzustimmen, sofern der Flurschaden so gering wie möglich gehalten wird und die vorhandenen Bäume erhalten werden können. Weitere Bedingung: Die Trafostation wird so weit wie möglich in die Böschung geschoben und mit einheimischen Gehölzen eingegrünt. Nach einer Wachstumsperiode wird die Station von den Friedhofsbesuchern dann nicht mehr wahrgenommen werden, wie Thilo Treydte bestätigte. Außerdem soll der Kabelschacht so ausgekoffert und gepflastert werden, dass in unmittelbarer Nähe zum Friedhofeingang ein Behindertenparkplatz ausgewiesen werden kann.

Alternativen untersucht Neben dem favorisierten Standort am Friedhof wurden vier weitere Standortalternativen untersucht, die aber allesamt so viele Schwächen aufwiesen, dass sie nicht in Frage kommen sollten.

Theaterreihe mit anspruchsvoller Unterhaltung

Jubiläumsspielzeit 2019/20 beginnt im Oktober – Im zweiten und dritten Rang sind noch Abonnentenplätze

Die Komödie „Schon wieder Sonntag“ eröffnet die 40. Spielzeit der städtischen Theaterreihe am 23. Oktober in der Ballei Neckarsulm. Foto: Helmut Seuffert
Die Komödie „Schon wieder Sonntag“ eröffnet die 40. Spielzeit der städtischen Theaterreihe am 23. Oktober in der Ballei Neckarsulm. Foto: Helmut Seuffert

NECKARSULM Publikumserfolge in neuem Gewand, das verspricht die Theaterreihe der Stadt Neckarsulm seit mittlerweile 40 Jahren. Die Jubiläumsspielzeit 2019/2020 beginnt am 23. Oktober. Bis zum 18. März 2020 stehen sechs Vorstellungen auf dem Programm. Beginn ist jeweils um 20 Uhr. Wer kein Stück verpassen will, kann alle Termine im Abonnement buchen. Freie Plätze gibt es noch im zweiten und dritten Rang. Ab 7. Oktober gibt es auch Einzelkarten für alle Vorstellungen, soweit sie nicht bereits ausgebucht sind.

- Schon wieder Sonntag: Die berührende Tragikomödie eröffnet die aktuelle Spielzeit am 23. Oktober. Das Erfolgsstück von Bob Larbey erzählt die Geschichte des gebrechlichen Witwers Cooper. Er lebt im Seniorenheim und begegnet seiner körperlichen Hinfälligkeit mit Sarkasmus. Jeden ersten Sonntag im Monat erscheint Coopers Tochter Julia samt Ehemann zum Höflichkeitsbesuch. Alles scheint wie immer und doch verändert sich alles. Weit entfernt vom Sozialdrama gelingt es der Tragikomödie, ursprüngliche Heiterkeit mit natürlicher Melancholie zu verbinden.

- Falsche Schlange: Angst und ihre Hintergründe thematisiert der Psycho-Thriller von Alan Ayckbourn am 13. November. Nach dem Tod des Vaters treffen die beiden ungleichen Schwestern Annabel und Miriam aufeinander. Die erste ist eine gestandene Geschäftsfrau, die zweite eine ewige Dorfjungfer. Als plötzlich eine vermeintliche Krankenschwester auftaucht und die Schwestern zu erpressen versucht, müssen die beiden unterschiedlichen Frauen zusammenhalten. Das Psycho-Drama verbindet die Genres Drama und Schauerroman.

- Der kleine Lord: Passend zur Adventszeit steht am 11. Dezember das Familienmusical nach dem Roman von Frances Hodgson Burnett auf dem Spielplan. Die Geschichte von Cedric Errol, der von seinem mürrischen strengen Opa, dem Earl of Dorincourt, zum kleinen Lord erzogen werden soll, wurde 1980 mit Alec Guinness verfilmt. Die Musicalfassung wird von der a-gon Theater GmbH aus München inszeniert.

- Alles über Liebe: In der Komödie von Stephan Eckel hoffen am 15. Januar Anna und Carlos, ihre Ehe mit einer Paartherapie zu retten. Gleich bei der ersten Sitzung fliegen die Fetzen. Mal witzig und mal bitter ernst werden alle großen Missverständnisse ausgebreitet. Kaum ein zwischen-menschliches Problem bleibt ausgeklammert.

- Wir sind die Neuen: Die Theaterfassung der erfolgreichen Filmkomödie ist am 12. Februar zu sehen. In der Filmgeschichte von Ralf Westhoff trifft eine frühere Wohngemeinschaft von Sechzigjährigen auf karriereorientierte Studenten, die kurz vor dem Examen stehen und von lauer Musik und Partys nichts wissen wollen. Ein Generationenkonflikt, den die Theaterfassung mit humorvollen Klischees und brillanten Dialogen in Szene setzt.

- Diese Nacht – oder nie: So heißt es am 18. März. In der Komödie von Laurent Ruquier beschließt die fröhlich-freche Floristin Charlotte, dem gut aussehenden Valentin ihre Liebe zu gestehen. Dabei setzt sie auf die Sprache der Blumen. Leider kennt sich Valentin mit der Symbolik von Rosen und Männertreu nicht aus, sondern wundert sich, was Charlotte ihm Geheimnisvolles anvertrauen möchte. Valentin sieht in Charlotte nämlich nur einen guten Kumpel, mit dem er nach einem langen Arbeitstag wieder einmal einen unkomplizierten Abend vor dem TV verbringen will. Charlottes heimliche Liebe bleibt nicht das einzige Geheimnis, das gelüftet wird. snp


INFO Bestellwünsche
Schul-, Kultur- und Sportamt, Telefon 07132 35366, E-Mail an: kulturamt@neckarsulm.de. Das komplette Programm gibt es online unter www.hierspieltdiemusik.info. Auf Wunsch wird das Programmheft auch per Post zugesandt.

Circus Althoff präsentiert neue Show

NECKARSULM Der Circus Carl Althoff gastiert derzeit mit seiner neuen Show in Neckarsulm: Tiere, Clowns und Akrobaten präsentieren ein Riesenspektakel mit kreativem Licht-Design, märchenhaften Kostümen und mitreißenden Songs. Ein einmaliges Erlebnis, das den Alltag vergessen lässt. Mit dabei sind Märchen aus 1001 Nacht mit einem orientalischen Schaubild von Feuerspielen, Fakiren, Kamelen und wunderschönen Bauchtänzerinnen. Ashley präsentiert schlangengleich unglaublichen Schlingformationen, lustige Clowns faszinieren mit Späßen und bei der Hunde-Revue verzaubern Stars auf vier Pfoten das Publikum. Hoch unter der Zirkuskuppel zeigt Senorita Lesley bestechende Eleganz am Ringtrapez. Zudem gibt es ein Dressur-Potpourri mit temperamentvollen Pinto-Pferden. Körperbeherrschung in Perfektion stellt Antonio Hernandez bei Handständen auf einer Stange unter Beweis und das Duo Spider bietet Akrobatik unter der Zeltkuppel. NSt

INFO Wo und wann?
Neckarsulm, Wilhelm-Herz/Ecke Werner-Heisenberg-Straße (gegenüber Schnitzelhof) bis Sonntag, 11. August. Vorstellung um 17 Uhr, Freitag, 17 Uhr, Kindermitmachtag, Sonntag, 14 Uhr.

Beleuchtung wird saniert

OBEREISESHEIM Von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt hat die Stadt Neckarsulm in den vergangenen Wochen die energetische Sanierung der Beleuchtung in der Eberwinhalle vorangetrieben. Im Sportbereich wurden in den Pfingstferien bereits alle alten Neonröhren gegen eine moderne LED-Technik getauscht. Im Bereich der Umkleidekabinen, der Gänge, Toiletten, der Tribüne und der Lagerräume wird die energetische Beleuchtungssanierung bis Mitte August abgeschlossen werden können.

Die Stadt Neckarsulm investiert in die Gesamtmaßnahme rund 200 000 Euro. Davon wird eine Summe in Höhe von gut 45 000 Euro gefördert. In der dunklen Jahreszeit ab Oktober wird sich zeigen, ob die Hallennutzer mit der neuen Beleuchtung klarkommen. aga

Kleiderkammer geschlossen

NECKARSULM Die DRK-Kleiderkammer ist im August geschlossen. Ab September gelten in der Gottlob-Banzhaf-Straße 24 wieder die üblichen Öffnungszeiten (jeden ersten und dritten Donnerstag im Monat von 9 bis 11 Uhr). Als Kunden sind neben Personen mit geringem monatlichem Einkommen (also mit Berechtigungsschein) auch Asylbewerber und Familien, die wegen einer Notlage auf Spenden angewiesen sind, willkommen. NSt

Songs aus allen Stilrichtungen mit U.E.F.A.A.A.

Beste Stimmung herrschte bei den Besuchern von „Donnerstags in die City“. Zum Auftakt gabe es die Gerd-Blume-Show. Foto: Karl-Heinz Leitz
Beste Stimmung herrschte bei den Besuchern von „Donnerstags in die City“. Zum Auftakt gabe es die Gerd-Blume-Show. Foto: Karl-Heinz Leitz
NECKARSULM U.E.F.A.A.A., „Unterhaltungsexperten für Anlässe aller Art“, stehen am 15. August, um 19 Uhr, bei der Veranstaltungsreihe „Donnerstags in die City“, der Open-Air-Reihe der Stadt Neckarsulm, auf der Bühne. Zusammen haben die Meister des Entertainments über 120 Jahre Erfahrung mit mehreren 1000 Liveauftritten und x-fachen Erdumrundungen on Tour auf dem Buckel. Die Lust auf gute Musik, auf Show und auf Spaß – hautnah mit dem Publikum – hat diese ehrenwerten Rampensäue zusammengebracht.

Beim Sommer-Open-Air auf dem Marktplatz präsentieren Bastian Kratzer, Andi Feller, Alex Lafferton und Peter Ucik am 15. August rund zwei Stunden land viele Songs aus allen Stilen und Epochen der Musikgeschichte mit jeder Menge Rock, Ass, Eggs und Schweiß.

Der Eintritt zum Konzertabend der Stadt Neckarsulm ist wie immer frei. Besucher, die mit dem Auto kommen, werden gebeten, nur in den Parkhäusern und auf gekennzeichneten Stellplätzen zu parken – oder gleich öffentliche Verkehrsmitteln zu benutzen. Der städtische Vollzugsdienst ist bei „Donnerstags in die City“ im Einsatz. snp
 

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„Rasieren ist ja schon wieder teurer geworden“, beschwert sich Herr Zimmermann. „Ja, das ist ein Teufelskreis“, antwortet der Barbier. „Durch die ständigen Preiserhöhungen werden die Gesichter immer länger!“
© DEIKE PRESS, Konstanz 32/2019
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