Kunst schafft Atmosphäre

NECKARSULM: Schüler gestalten die neuen Räume der Schulsozialarbeit

Die Schülerinnen und Schüler zusammen mit dem Graffiti-Künstler Bernd Eisold vor ihrem Kunstwerk. Foto: privat
Die Schülerinnen und Schüler zusammen mit dem Graffiti-Künstler Bernd Eisold vor ihrem Kunstwerk. Foto: privat
Hochbetrieb herrschte in der Profilwoche an der Hermann-Greiner-Realschule in den neuen Räumlichkeiten der Schulsozialarbeit. Unter Anleitung des Heilbronner Graffiti-Künstlers Bernd Eisold gestaltete eine Schülergruppe die Wände im Eingangsbereich sowie im Gruppenraum.

Im Vorfeld hatten die beiden Schulsozialarbeiterinnen Ann-Kathrin Fischer und Joanna Weitzel alle Schülerinnen und Schüler eingeladen, Vorschläge für die Gestaltung der Räumlichkeiten einzureichen. Gemeinsam wurden die besten Entwürfe ausgewählt.

Man einigte sich darauf, im Gruppenraum gemeinsam ein großes Wandbild zu gestalten und den Eingangsbereich mit kleinen Comic-Motiven zu verschönern. Bernd Eisold war begeistert von der Kreativität der jungen Künstler und unterstützte deren Arbeit während der ganzen Woche mit Tipps und Tricks. Die Kosten für das Projekt wurden vom Förderverein der Hermann-Greiner-Realschule und vom Jugendreferat der Stadt Neckarsulm übernommen. Die Räume der Schulsozialarbeit wurden im Rahmen der Generalsanierung neu geschaffen. Ann-Kathrin Fischer und Joanna Weitzel freuen sich, dass sie nach einem zweijährigen Provisorium im Dachgeschoss nun sowohl funktional als auch optisch sehr ansprechende neue Räumlichkeiten beziehen konnten. „Mit den neuen Räumlichkeiten werden die Rahmenbedingungen für unsere Arbeit deutlich verbessert“, so die beiden Schulsozialarbeiterinnen übereinstimmend.

Unverzichtbar
Auch Schulleiter Dr. Roland Berger ist von der Leistung der jungen Künstler begeistert. „Die Art und Weise, wie das Projekt von der ersten Idee bis zum letzten Pinselstrich gemeinsam umgesetzt wurde, macht deutlich, warum die Schulsoziarbeit seit vielen Jahren zu einem unverzichtbaren Bestandteil der HGR gehört“, hebt Berger die Bedeutung der Schulsozialarbeit für die pädagogische Arbeit an der Schule hervor. NSt
   

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© DEIKE PRESS, Konstanz 52/2019

Mehr als 100 Besucher beim Asyl- und Begegnungscafé im Advent

NECKARSULM Sternförmig kamen zahlreiche Familien und viele Kinder aus allen Stadtteilen und der vorläufigen Unterkunft Rötelstraße im Gemeindehaus Sankt Paulus zum Asyl- und Begegnungscafé im Advent zusammen. Die Tische im großen Saal waren alle voll besetzt, die Stimmung gut und die Kinder andächtig.

Die neue Glocke der Fachschulen Sankt Martin läutete. Gespannt warteten über 50 Kinder aus Syrien, Afghanistan, Iran und Irak, Georgien, der Türkei und Deutschland auf den besonderen Gast. Der Heilige Nikolaus trat ein und fand auch schnell einen Helfer für seinen Stab. Er erzählte, wo er gewirkt hat und warum er gerade die Kinder so gern am 6. Dezember beschenkt.

Geschichte
Groß und Klein lauschte der Geschichte vom kleinen Jungen Afrem und seinen mitwachsenden Stiefeln. Dann erklärte der Nikolaus, wie die Kinder zu ihrer Nikolaustasche kommen.

Der Freundeskreis Asyl bedankte sich bei seinen Helfern von den Fachschulen Sankt Martin, dem Evangelischen Kirchengemeinderat aus Obereisesheim und der Koplingsfamilie für die Unterstützung bei der Ausrichtung des Festes. Nachdem das Kuchenbuffet eröffnet war und die Erwachsenen gemütlich beisammen saßen, gestalteten die Kinder ihre Nikolaustasche, die dann auch gleich befüllt wurde. Die angehenden Erzieher der Fachschule hatten dafür Schokonikoläuse, Mandarinen und Nüsse und vieles mehr gespendet. Gemeinsame Spiele, Bastelangebote, Kinderschminken und angeregte Unterhaltungen beschlossen einen ganz besondere Nikolausfeier, die gezeigt hat: Freude an der Begegnung, Unterhaltung und Schenken sind universelle Werte und kennen keine Religionszugehörigkeit. NSt
   

Lacher der Woche

„Herr Ober, würden Sie bitte das restliche Fleisch für den Hund einpacken?“, fragt der Familienvater. „Toll!“, jubeln die Kinder, „Papa kauft uns einen Hund!“

Sammelstellen für Weihnachtsbäume

Abgabe bis Ende Januar

ENTSORGUNG Die Stadt Neckarsulm hat Sammelstellen für Weihnachtsbäume eingerichtet. Die ausgedienten Bäume können bis Ende Januar an den gekennzeichneten Orten entsorgt werden. Folgende Sammelstellen stehen zur Verfügung:

- Kernstadt: drei Parkplätze an der Ecke Odenwaldstraße/Salinenstraße; Parkplatz Süd unterhalb des Aquatoll; Parkplatz an der Hezenbergstraße; Parkplatz bei der Neuberg-Turnhalle; Parkplatz beim Friedhof am Wald.

- Obereisesheim: Parkplatz beim Sportplatz; Parkplatz beim Sender in der Häldenstraße.

- Amorbach: Parkplatz beim Sportplatz, Parkplatz an der Zschopaustraße bei den Recycling-Containern.

- Dahenfeld: Am Reisigplatz. snp