Neckarsulmer Stimme

Katalog zu „Rekordjagd auf zwei Rädern“: NECKARSULM Manfred Ratzinger beleuchtet Geschichte der Höchstleistungen in Sachen Geschwindigkeit

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Zur Ausstellung „Rekordjagd auf zwei Rädern“ im Zweiradmuseum ist ein Katalog erschienen: (von links) Autor Manfred Ratzinger, Museumsmitarbeiter Sven Heimberger, Grafiker Heiko Hagner und Fotograf Jürgen Häffner. Foto: snp
Zur Ausstellung „Rekordjagd auf zwei Rädern“ im Zweiradmuseum ist ein Katalog erschienen: (von links) Autor Manfred Ratzinger, Museumsmitarbeiter Sven Heimberger, Grafiker Heiko Hagner und Fotograf Jürgen Häffner. Foto: snp
Mit der aktuellen Sonderausstellung „Rekordjagd auf zwei Rädern“ macht das Deutsche Zweirad- und NSU-Museum Neckarsulm in der weltweiten Fachwelt von sich reden. Das beweisen Beiträge im führenden englischen Fachmagazin „Bike“, in der italienischen Klassiker-Motorradzeitschrift „Motociclismo d’Epoca“, dem deutschen Pendant „Classic Motorrad“ sowie Einträge in namhaften Motorrad-Blogs. Jetzt unterstreicht ein hochwertig gestalteter Katalog den Stellenwert der einmaligen Sonderschau.

Sonderschau Die Sonderausstellung versammelt 17 seltene Leihgaben und ist noch bis zum 26. Januar 2020 zu sehen. Ermöglicht wurde die Schau durch eine Kooperation des Deutschen Zweiradmuseums mit den Schlossbetrieben Augustusburg und dem PS-Speicher Einbeck. Die Leihgaben stammen zum größten Teil aus einer Privatsammlung. Auch die Audi Tradition aus Ingolstadt und die BMW Group Classic stellten Exponate zur Verfügung.

Der Katalog listet diese historischen Rekord- und Rennfahrzeuge nicht einfach auf, sondern liefert einen allgemeinen Überblick über die Geschichte der Geschwindigkeits-Weltrekorde. Verfasst wurde die wissenschaftliche Darstellung von dem Motorradhistoriker Manfred Ratzinger. „Schnelle Zweiräder und Rekorde sind meine Passion“, verriet der Autor bei der Vorstellung des Ausstellungskatalogs im Deutschen Zweirad- und NSU-Museum.

Handliche Lektüre Für den Katalog hat Manfred Ratzinger die Ausstellungstexte überarbeitet, erweitert und durch eigene Recherchen in privaten Archiven ergänzt. So ist eine handliche Geschichte der Weltrekordfahrten auf zwei Rädern entstanden.

Auf 88 Seiten beleuchtet der Autor acht Jahrzehnte Rennfahrtgeschichte vom frühen 20. Jahrhundert bis in die 80er Jahre und stellt dabei die schnellsten Motorräder dieser Zeit vor.

Die Fotos der Ausstellungsexponate stammen von dem Fotografen Jürgen Häffner. Weil die seltenen Technikschätze nicht bewegt werden durften, baute Jürgen Häffner für jedes Exponat vor Ort ein spezielles Lichtsetting auf und setzte die wertvollen Zweiräder so optimal in Szene. Seltene historische Aufnahmen aus Europa, Amerika und dem argentinischen „Museo Fangio“ in Balcarce, Provinz Buenos Aires, ergänzen das Bildmaterial. Gestaltet wurde der Katalog von Heiko Hagner, Kreativmitarbeiter der „gruppe sepia“ aus Heilbronn. Dieses Designerbüro gestaltete auch die Beschriftung der Ausstellungsexponate. Wertvolle Unterstützung leistete nicht zuletzt der private Leihgeber der Rekordmaschinen. Er öffnete sein Privatarchiv für Manfred Ratzinger und unterstützte die Buchproduktion mit einem vierstelligen Betrag.

Der Katalog „Rekordjagd auf zwei Rädern“ ist in einer Auflage von 300 Exemplaren erschienen und kostet 9,90 Euro. Das Buch ist im Deutschen Zweirad- und NSU-Museum erhältlich und kann auch per Post bestellt werden. snp

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Powerband aus Deutschlands wildem Süden rockt den Marktplatz

Am nächsten Donnerstag, 22. August, stehen bei „Donnerstags in die City“ alte Bekannte auf der Marktplatzbühne: die Stimmungsband Allgäu Power. Foto: privat
Am nächsten Donnerstag, 22. August, stehen bei „Donnerstags in die City“ alte Bekannte auf der Marktplatzbühne: die Stimmungsband Allgäu Power. Foto: privat
NECKARSULM „Donnerstags in die City“, die Open-Air-Reihe der Stadt Neckarsulm, wird mit alten Bekannten fortgesetzt. Allgäu Power, die Band aus Deutschlands wildem Süden, rockt am Donnerstag, 22. August, den Marktplatz.

Wenn Posaune auf tanzbare Grooves und Akkordeon auf Gitarren-Riffs trifft, wenn sechs Musiker und sechs Musikstile aus der ganzen Welt aufeinander treffen, dann brennt bei Allgäu Power die Luft.

Ob Rock’n’Roll oder Oktoberfesthit, Ska oder Schlager, mit Leidenschaft und ihrem unverkennbaren Sound reißen Allgäu Power musikalische Mauern nieder.

Allgäu Power sind Dani, Manfred, Jakob, Max, Moritz und Reiner – alle sechs talentierte und studierte Musiker, alle Multi-Instrumentalisten. Das sorgt für ziemlich viel Bewegung auf der Bühne – und manche Überraschung.

Präsentiert werden die besten Songs – nonstop – und zwar in einem ganz eigenen Stil, dem von Allgäu Power. Dabei haben die sechs Musiker auf der Bühne mindestens genauso viel Spaß wie ihr Publikum davor. Das Repertoire der Combo umfasst Hits aus der jungen Volksmusik und Schlager, Klassiker aus Rock und Pop, aktuelle Partykracher und Charthits der deutschsprachigen und internationalen Musiklandschaft – alles gespickt mit einem Showgewitter der Extraklasse.

Party, Fun und Action mit Allgäu - Power gibt es bei „Donnerstags in die City“, 22. August, von 19 bis 21 Uhr. Dabei heißt es für Besucher wie immer: Eintritt frei. NSt

Öffentliche Stadtführung

NECKARSULM An jedem ersten Sonntag im Monat gibt es eine öffentliche Führung zur Stadtgeschichte. Der nächste geführte Rundgang findet am Sonntag, 1. September, statt. Die Teilnehmer treffen sich um 14 Uhr am Marktplatzbrunnen (Gebühr: drei Euro). Das Geld wird vor Ort eingesammelt. Kinder unter zehn Jahren bezahlen nichts. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Ein Stadtführer lotst die Gruppe anderthalb Stunden lang durch die Innenstadt und vermittelt dabei einen interessanten Einblick in die Geschichte. Stationen sind historische Bauwerke, die vor allem aus der Zeit der Deutschordensherrschaft von 1484 bis 1805 stammen und bis heute stadtbildprägend sind. snp

Kolpingchor trifft sich

NECKARSULM Die Sänger des Kolpingchors treffen sich am Montag, 19. August, um 11 Uhr zum Ständlesingen in der Peter-Heinrich Mercklestraße 20. Danach sind die Sänger zu einem zünftigen Weißwurstfrühstück beim zweiten Bass Georg Zartmann eingeladen.

Am Samstag, 24. August, steht der jährliche Ferientreff bei Georg und Gisela im Hungerberg auf dem Veranstaltungsprogramm. Treffpunkt ist um 16 Uhr. Ehefrauen und Partnerinnen sind beim Ferientreff willkommen. Für Getränke und Speisen ist gesorgt. NSt
  

Lacher der Woche


Mara hat ein Brüderchen bekommen. Ihr Freund Nick fragt sie auf dem Schulweg, wem das Baby ähnlich sieht. Meint Mara: „Also, die Augen hat es von Papa, den Knick im Ohr von Mami und die Stimme von einem Rettungswagen!“