Neckarsulmer Stimme

Großes Fest mit „Finale Grande“: NECKARSULM - Am kommenden Sonntag feiert Städtische Musikschule Abschluss ihres Jubiläumsjahres

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Mit dem Musikschulfest und dem „Finale Grande“ in der Ballei endet das Jubiläumsjahr der Städtischen Musikschule Neckarsulm am kommenden Sonntag. Foto: Sebastian Erlewein
Mit dem Musikschulfest und dem „Finale Grande“ in der Ballei endet das Jubiläumsjahr der Städtischen Musikschule Neckarsulm am kommenden Sonntag. Foto: Sebastian Erlewein
Als Höhepunkt des Jubiläumsjahres zum 50-jährigen Bestehen der Städtischen Musikschule Neckarsulm feiern Schülerinnen und Schüler, Eltern und Gäste am Sonntag, 21. Juli, von 12 bis 17.30 Uhr ihr sommerliches Musikschulfest. Um 18 Uhr schließt sich das „Finale Grande“ in der Ballei an – ein großes, festliches Abschlusskonzert mit einem Grußwort von Oberbürgermeister Steffen Hertwig. Eintritt ist frei.

Kleine Konzerte
Ab 12 Uhr empfängt die Lento Lounge Jazzband im Hof der Musikschule die Jubiläumsgäste, während der Eltern- und Freundeskreis ein Mittagessen, Kaffee und Kuchen sowie weitere Getränke anbietet. Mit Tänzen und dem Singspiel „Geburtstagsfest in Musica Fantastica“ präsentieren um 13.15 Uhr die Eltern-Kind-Gruppen und Früherziehungs-Klassen von Tatjana Trott und Susanne Zeltner-Rühle im Josef-Lindemann-Saal ihren Beitrag.

Im Anschluss laden bis 17.30 Uhr kleine Konzerte in beiden Sälen der Musikschule den ganzen Nachmittag über zum Zuhören ein. Bunt gemischte Schüler-Ensembles haben Stücke aus verschiedenen Stilrichtungen vorbereitet: Klassik und Pop, Jazz und Folklore.

Etwas abseits vom Festtrubel findet um 15.30 Uhr die „Musik der Stille“ in der benachbarten Frauenkirche statt. Hier ist Gelegenheit zum Ruhigwerden und Innehalten.

Den Abschluss dieses musikalischen Festtags und des gesamten Jubiläumsjahres bildet um 18 Uhr das „Finale Grande“ in der Ballei. Mit zwei Tutti-Stücken eröffnen alle Schülerinnen und Schüler gemeinsam den üppigen Konzertreigen. Bläserorchester, Big Band und das Jugend-Sinfonieorchester unter Leitung von Musikdirektor Jochen Hennings konzertieren im ersten Teil des Abends.

Mit fünf linken Händen musizieren die Lehrkräfte der Klavier-Abteilung nach der Pause, bevor die frischgebackene Bundespreisträgerin beim Wettbewerb „Jugend musiziert“, Masha Horazdovsky, mit ihrem Akkordeon auftritt.

Orchester
Ein eigens zusammengestelltes Orchester mit ehemaligen Musikschülern, das Jugend-Sinfonieorchester sowie Chöre des Albert- Schweitzer-Gymnasiums und des katholischen Kirchenchors Bühl unter Leitung von Michael Meier machen das Konzert zum krönenden Abschluss des Jubiläums. NSt

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ASG erhält Jugend-Kulturlandschaftspreis des Heimatbunds

Auszeichnug für Erhalt und Pflege des Schulweinbergs „Alberts Weinstöckle“ – Traubensecco und Trollinger-Wein

NECKARSULM Das Albert-Schweitzer- Gymnasium (ASG) Neckarsulm erhält den Jugend-Kulturlandschaftspreis 2019 des Schwäbischen Heimatbundes. Das städtische Gymnasium wird für den Erhalt und die Pflege des Schulweinbergs „Alberts Weinstöckle“ in Steillage des Scheuerbergs ausgezeichnet.

1500Euro
Der Preis ist mit einem Preisgeld in Höhe von 1500 Euro verbunden. Die Jugendpreisträger erhalten ihre Auszeichnung zusammen mit den fünf Preisträgern des Kulturlandschaftspreises bei einer öffentlichen Veranstaltung im Oktober in Rottenburg am Neckar.

Die Schüler des Albert-Schweitzer-Gymnasiums nutzen als wohl einzige Schüler-Weinbaugenossenschaft Deutschlands die Bewirtschaftung eines Steillagen-Weinbergs zum schulischen Lernen.

Der 1000 Quadratmeter große Schulweinberg „Alberts Weinstöckle“ liegt in einer Steillage des Scheuerbergs direkt unterhalb des Gipfelkreuzes. Als die Stadt im Jahr 2018 einen neuen Pächter für diese schwer zu bewirtschaftende Fläche suchte, bewarb sich das ASG mit einem Schulprojekt. Seitdem bewirtschaften und pflegen Schülerinnen und Schüler verschiedener Klassenstufen den Weinberg.

Weinbau-Techniken
Dabei wenden die Schüler alle Techniken des Weinbaus an: von Rebschnitt und Nachpflanzung über Pflege der Drahtanlagen, Laubarbeiten, Spritzungen mit Hilfe einer Drohne bis hin zu Lese, Kelterung und Ausbau. Die Tätigkeiten sind eingebunden in Lehreinheiten von Biologie und Chemie bis hin zu Kunstunterricht und Ethik.

Zu den Erzeugnissen aus eigenem Schulanbau gehören ein alkoholfreier Traubensecco und ein Trollinger-Wein, Jahrgang 2018. Unlängst begrüßten die Jungwinzer die Staatssekretärin im Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Friedlinde Gurr-Hirsch, und OB Steffen Hertwig als Besucher im Schulweinberg.

Ausgelobt
Der Kulturlandschaftspreis wird jährlich vom Schwäbischen Heimatbund und dem Sparkassenverband Baden-Württemberg ausgelobt. Bewerben kann sich, wer sich in Württemberg, Hohenzollern und den angrenzenden Regionen um den Erhalt von Streuobstwiesen, Wacholderheiden, Trockenmauern und anderen landschaftsprägenden Elementen kümmert. snp

Parkfest in St. Vinzenz

NECKARSULM Schon zum 24. Mal lädt der Förderverein zum Parkfest in St. Vinzenz ein. Am Sonntag, 28. Juli, kann ab 11 Uhr beim Parkwohnheim gefeiert werden – und zwar zum letzten Mal an gewohnter Stelle. Denn schon 2020 wird der Neubau des Seniorenwohnheims als Kulisse dienen. Die fleißigen Helferinnen und Helfer im Team des Fördervereins freuen sich auf viele Besucher. Mit einem kleinen Programm, bei dem Musik, Tanz und Information im Mittelpunkt stehen, wird das Fest ergänzt. So sorgt unter anderem Ferdi Anclin mit seinem Akkordeon für Unterhaltung.

Für Speis und Trank sind das Küchenteam um Ludwig Zoll und die Mitglieder des Fördervereins zuständig. Neben einer reichhaltigen Auswahl an Mittagessen steht auch der Eiskaffee wieder auf der Karte – ebenso Fassbier und heimische Weine (Weingut Benz) sowie Kaffee und Kuchen.

Auch in diesem Jahr wird es einen Zirkus für Senioren geben – mit Streichelzoo, der nicht nur die Bewohner von St. Vinzenz erfreut. Ein Medizin-Check rundet das Fest ab. Mit den Einnahmen soll die Gartenmöblierung für den Neubau von St. Vinzenz finanziert werden. Ebenso werden auch andere Einrichtungsgegenstände vom Förderverein finanziell unterstützt. NSt

Ortsvorsteher Johann Habla verabschiedet

20 Jahre im Ehrenamt

Dahenfelds Ortsvorsteher Johann Habla mit Ehefrau Martina. Foto: snp
Dahenfelds Ortsvorsteher Johann Habla mit Ehefrau Martina. Foto: snp
DAHENFELD Der Ortsvorsteher des Neckarsulmer Stadtteils Dahenfeld, Johann Habla, ist aus diesem Ehrenamt ausgeschieden. OB Steffen Hertwig verabschiedete ihn in der konstituierenden Sitzung des Gemeinderats und dankte auch im Namen des Gremiums für 20 Jahre ehrenamtliches Engagement. Als Abschiedsgeschenk der Stadt gab es die Kleinplastik „Agora“.

Habla hatte bereits 2016 angekündigt, bei der Kommunalwahl 2019 nicht mehr für den Ortschaftsrat zu kandidieren. Deshalb schied er zum Jahresende 2016 aus dem Gremium aus, führte aber die Amtsgeschäfte des ehrenamtlichen Ortsvorstehers bis zum Ende der Legislaturperiode weiter. Als Ortsvorsteher war er Vorsitzender des Ortschaftsrats und zugleich Leiter der Ortsverwaltung. Dieses Amt hatten vor ihm nur zwei Personen inne: Eugen Kühner und Hugo Keicher. „Sie haben die Interessen Dahenfelds mit hohem Engagement vertreten“, bescheinigte der OB dem scheidenden Ortsvorsteher. In dieser Funktion habe Habla als Bindeglied zwischen den Dahenfeldern, dem Ortschaftsrat, der Verwaltung und dem Gemeinderat gewirkt. Zu den wegweisenden Maßnahmen in dessen Amtszeit zählte Hertwig unter anderem den Bau des Feuerwehrgerätehauses, die Sanierung der Sportplätze, die bauliche Entwicklung und Ortskernsanierung, die Renovierung der Alten Kelter, die Renaturierung des Brunnenwiesenbachs und den Hochwasserschutz. snp