Neckarsulmer Stimme

Bürgerentscheid zum B 27-Anschluss: BINSWANGER STRASSE Gemeinsame Infoveranstaltung von Stadt und Bürgerinitiative am 11. September in der Ballei

Am 22. September stimmen die Bürger über den B27-Anschluss Binswanger Straße ab, am Mittwoch, 11. September, um 18.30 Uhr gibt es vorab in der Ballei eine Informationsveranstaltung. Foto: Mugler
Am 22. September stimmen die Bürger über den B27-Anschluss Binswanger Straße ab, am Mittwoch, 11. September, um 18.30 Uhr gibt es vorab in der Ballei eine Informationsveranstaltung. Foto: Mugler
Die Neckarsulmer Bürger stimmen am 22. September per Bürgerentscheid über den B27-Anschluss Binswanger Straße ab. Um sich vorher nochmals umfassend informieren zu können, findet am Mittwoch, 11. September, um 18.30 Uhr in der Ballei eine gemeinsame Informationsveranstaltung der Stadt Neckarsulm und der Bürgerinitiative statt. Zu dieser Veranstaltung sind alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen.  
Zunächst erläutern die Vertreter der Bürgerinitiative ihre Argumente gegen den B27-Anschluss. Danach stellt Oberbürgermeister Steffen Hertwig dar, warum die Stadtverwaltung den Anschluss für notwendig hält. Die Fraktionen im Gemeinderat geben danach ihre Stellungnahmen für oder gegen die Straßenbaumaßnahme ab. Moderiert wird die Veranstaltung von Ute Kinn vom Büro GRiPS aus Ettlingen. 
        
So könnte der geplante Anschluss von der Binswanger Straße an die B27 aussehen. Foto: Stadt Neckarsulm
So könnte der geplante Anschluss von der Binswanger Straße an die B27 aussehen. Foto: Stadt Neckarsulm
Nach den Reden erhalten die Bürgerinnen und Bürger Gelegenheit, ihre Fragen zu stellen. Stadtverwaltung und Bürgerinitiative haben gemeinsam festgelegt, dass diese Fragerunde 45 Minuten dauern soll. Jeder Fragesteller hat eine Minute Zeit, seine Fragen zu formulieren und an das Podium zu richten. Die Vertrauenspersonen der Bürgerinitiative, Oberbürgermeister Steffen Hertwig, die Vorsitzenden der Gemeinderatsfraktionen sowie die beiden Einzelstadträte von FDP und BIG werden die Fragen beantworten. Die Gesamtredezeit der Podiumsteilnehmer für und gegen den Anschluss ist begrenzt und wird per Display sichtbar angezeigt.

Fragen einreichen Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, vorab Fragen online einzureichen. Über ein Online-Kontaktformular können Bürger unter Angabe ihres Namens und ihrer Anschrift bis einschließlich 9. September 2019 schriftliche Anfragen an Bürgerinitiative, Oberbürgermeister und Gemeinderat zum Bürgerentscheid einreichen.

Der Link zum Kontaktformular lautet: https://www.neckarsulm.de/anschluss-b27/gemeinsame-broschuere-und-veranstaltungzum-buergerentscheid.html.

Die Anfragen werden in der Informationsveranstaltung anonym behandelt. Allerdings werden die Kontaktdaten im Vorfeld von der Verwaltung auf Richtigkeit geprüft. Falsche Angaben führen zum Ausschluss der Frage.

Wichtige Informationen zum Bürgerentscheid enthält auch die gemeinsame Informationsbroschüre, die derzeit an alle Haushalte verteilt wird. Die Broschüre ist auch unter dem vorgenannten Link online abrufbar. snp
    

Ernüchterndes Ergebnis

Test: Fleisch aus deutlich besserer Tierhaltung ist nur selten zu finden

In einem nicht repräsentativen Marktcheck haben Verbraucherzentralen im Mai und Juni das Fleischangebot in den einzelnen Haltungsstufen geprüft. Foto: Archiv/Dirks
In einem nicht repräsentativen Marktcheck haben Verbraucherzentralen im Mai und Juni das Fleischangebot in den einzelnen Haltungsstufen geprüft. Foto: Archiv/Dirks
VERBRAUCHERZENTRALE Tierwohl ist in aller Munde. Fleisch aus tiergerechter Haltung kann jedoch kaum auf dem Teller von Verbraucherinnen und Verbrauchern landen, denn Supermärkte und Discounter bieten in diesem Segment nur ein geringes Angebot. Seit April 2019 verkaufen acht Handelsunternehmen Fleischprodukte mit dem einheitlichen Label „Haltungsform“. Das ist ein vierstufiges, freiwilliges Label für verschiedene Haltungsbedingungen. In einem nicht repräsentativen Marktcheck in 14 Bundesländern haben die Verbraucherzentralen im Mai und Juni das Fleischangebot in den einzelnen Haltungsstufen geprüft. Das Ergebnis bei 1631 Produkten mit dem Label „Haltungsform“ war ernüchternd. Fleisch aus deutlich besserer Tierhaltung ist selten zu finden. „Weniger als zehn Prozent des Fleischangebotes waren mit Stufe 3 und 4 gekennzeichnet. Diese stehen für deutlich bessere Haltungsbedingungen“, so Ernährungsexpertin Sabine Holzäpfel von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg. „Das ist viel zu wenig und bietet keine wirkliche Auswahl beim Einkauf.“ Bei Haltungsstufe 4 handelte es sich fast ausschließlich um Bio-Fleisch. Etwa ein Drittel der Produkte (33,8 Prozent) stammte aus der Haltungsform 2. Das war in der Regel Geflügelfleisch. Hier liegen die Anforderungen nur wenig über dem Mindeststandard. Mehr als die Hälfte des Fleischangebots (56,3 Prozent), überwiegend Schwein und Rind, waren mit Stufe 1 gekennzeichnet. Das entspricht dem gesetzlichen Mindeststandard.

Zwei Monate nach Einführung der neuen, einheitlichen „Haltungsform“ tragen immer noch ein Drittel der Produkte die alten eigenen Label der einzelnen Händler. „Das ist nicht transparent, sondern erschwert den Einkauf. Die Händler müssen das endlich abstellen“, kritisiert Holzäpfel. NSt
  

Dokumentarfilm im Scala

Anita Lasker-Wallfisch (rechts) ist eine der Protagonisten im Film. Foto: privat
Anita Lasker-Wallfisch (rechts) ist eine der Protagonisten im Film. Foto: privat
KINO „Wir sind Juden aus Breslau“ ist ein Kinodokumentarfilm über Jugendliche und ihre Schicksale nach 1933. Er wurde mehrfach ausgezeichnet. Ein Film von aktueller Brisanz, der ein eindringliches Zeichen setzt gegen stärker werdende nationalistische und antisemitische Strömungen in Europa. Ein Film, der anhand der Lebensschicksale der Protagonisten auch die Gründung des Staates Israel mit den Erfahrungen des Holocaust in Verbindung setzt.

In Neckarsulm wird es am 22. September um 17 Uhr eine spezielle Vorführung im Scala-Kino geben, mit Regisseurbesuch und anschließendem Filmgespräch. Eine zusätzliche Schulvorführung mit Regisseur findet am Montag, 23. September, in der Benefizgasse 5 in Neckarsulm statt. NSt
  

55 Kilometer bewältigt

NSU-SENIOREN Radausfahrt vorbei an Bächen und Flüssen

Insgesamt absolvierten die aktiven Senioren der Neckarsulmer Sport-Union eine 55 Kilometer lange Strecke. Natürlich durfte auch die eine oder andere Rast nicht fehlen. Foto: Karl-Heinz Leitz
Insgesamt absolvierten die aktiven Senioren der Neckarsulmer Sport-Union eine 55 Kilometer lange Strecke. Natürlich durfte auch die eine oder andere Rast nicht fehlen. Foto: Karl-Heinz Leitz
Von Karl-Heinz Leitz

Die Senioren-Radausfahrt der Neckarsulmer Sport-Union wurde trotz sehr heißem Sommerwetter zu einem vollen Erfolg. Gemeinsam geplant hatten den Radtrip unter der Leitung von Senioren- Teamchef Bruno Krämer, Armin Bauder und Peter Pörner, der auch unterwegs die Truppe anführte. Trotz der kurzfristigen Absagen hatten sich dazu 16 aktive Radler eingestellt, zu denen sich bei der Mittagsrast in einem Bitzfelder Hotel, nochmals dieselbe Anzahl Senioren dazu gesellte.

Voller Erfolg Bereits schon zu Beginn der Tour sprach Bruno Krämer bei der Begrüßung am Parkplatz beim Friedhof am Wald, von einem vollen Erfolg. Armin Bauder erläuterte anschließend die Streckenführung, und als auch noch die Wünsche zum Mittagstisch fixiert waren, hieß es dann von Peter Pörner: „Los geht’s.“

Der Radeltrip führte über den „Dahenfelder Bahnhof“ – Blockhütte – weiter bis Dahenfeld. Nachdem man den Neckarsulmer Ortsteil durchquert hatte, ging’s am Dahenfeldbach entlang direkt nach Neuenstadt/ Kocher. Dort gelangten die Radler in den Brettach-Park (Gänswiesen). Von hier vorbei an Schrebergärten weiter in Richtung Brettach. Dort angelangt, führte der Radweg bis zum Ortsrand nach Langenbeutingen, wo der traditionelle Sekt- und Brezelstopp eingeplant war. Danach erreichte man schließlich Weißlensburg/Neudeck und später Bitzfeld, wo im Restaurant Rose der Mittagstisch bestellt war.

Nach dem Zusammentreffen mit den zur Kerntruppe zählenden Nichtfahrern war die Überraschung sehr groß, als sich die Truppe plötzlich verdoppelt hatte. Nach den Durstlöschern und guter Stärkung aus der Küche, konnte danach schon wieder zur Rückfahrt geblasen werden. Damit auch noch Eis- und Kuchenfreunde nicht zu kurz kamen, gab’s zu guter Letzt in Kochendorf nochmals einen herzhaften Stopp. Und hinterher hatte man – in Neckarsulm wieder angelangt – schließlich stolze 55 Kilometer auf dem Tacho.
  
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Lacher der Woche


Der Bauarbeiter hat eine Grube ausgehoben und fragt nun den Vorarbeiter: „Wo soll ich denn jetzt mit den sieben Kubikmetern Erde hin?“ Der Vorarbeiter antwortet ihm: „Grab halt ein Loch, und schaufle sie hinein!“
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