Plastikfrei im Badezimmer

Durch einen bewussten Einkauf können Verbraucher bereits jede Menge Plastikmüll vermeiden

Foto: seligaa/stock.adobe.com, PR 
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-Toilettenpapier: Im Supermarkt die Großpackung wählen. Die kann man so aufreißen, dass die Plastiktüte sich als Müllbeutel wiederverwenden lässt. Am idealsten ist es aber, Toilettenpapier unverpackt zu kaufen.

-Waschlappen: Ein Waschlappen entfernt Schminke so gut wie Wattepads, hinterlässt aber keinen Müll. Waschlappen wandern in die Waschmaschine. Wattestäbchen: Hier können Papier- oder Bambusstäbchen statt Plastik verwendet werden.

-Seife: Lieber Seife am Stück statt in Plastik verpackte Flüssigseifen benutzen. Der Vorteil liegt sprichwörtlich auf der Hand: Das Seifenstück kann vollständig verbraucht werden. Allerdings sollte es möglichst wenig verpackt sein.

-Kosmetika: Duschgels, Peelings und sonstigen Kosmetika ohne Mikroplastik den Vorzug geben. Mikroplastik erkennt man an Inhaltsstoffen wie Polyethylen (PE), Polypropylen (PP), Polyamid (PA) oder Polyethylenterephthalat (PET).

-Kamm und Bürste: Für die Haare lieber einen Holz- statt Plastikkamm benutzen. Außerdem bieten sich Naturbürsten an.

-Papiertücher: Sollen Kosmetik- und Taschentücher im Bad stehen, sind Kartonspender im Vergleich zum Zehnerpack in der Plastiktüte nicht nur günstiger, sondern verursachen auch weniger Müll.

-Zahnbürsten: Auch hier gibt es nachhaltigere Produkte. Sie haben Stiele aus Holz, zum Beispiel aus Bambus. Die Borsten der Zahnbürsten bestehen etwa aus Bambus-Kohle.

-Zahnpasta: Es gibt in Unverpackt-Läden Zahnreinigungstabletten als Alternative. Die sehen aus wie kleine Drops. Die werden im Mund so lange zerkaut, bis sie schäumen. So lassen sich die Zähne gut putzen, und es wandert keine ausgequetschte Tube mehr in den Müll.