Update fürs Bad

Der Frühling ist da – und mit ihm die Lust auf Veränderung. Viele Menschen sind voller Tatendrang und Gestaltungswille. Warum also nicht mit dem unmittelbaren Umfeld, sprich: den eigenen vier Wänden, anfangen? Für all diejenigen, die im Bad frisch durchstarten wollen, hat die Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) zehn Tipps zusammengestellt. Damit schafft sich jeder seine ganz persönliche Entspannungsoase.

■ Praktischer einrichten: Badewannenränder und Fensterbretter sind vollgestellt und Schubladen vollgestopft. Für Abhilfe bei zu wenig Stauraum für Shampoo, Duschgel und Creme sorgt der VDS zufolge beispielsweise ein Wandboard mit Reling sowie ein Ordnungssystem für den mobilen Einsatz.

■ Für Gemütlichkeit sorgen: „Accessoires und Objekte aus dem Wohnzimmer hübsch arrangiert sind auch auf dem Wannenrand eine Wohltat für das Auge“, empfehlen die Bonner Badexperten. Mit einfachen Mitteln wie kleinen Tischchen oder flauschigen Textilien lasse sich demnach eine angenehme Atmosphäre zaubern. Vorbilder seien dabei etwa skandinavische Einrichtungstrends wie Hygge und Lagom.

■ Neue Brause anschaffen: Kaum etwas anderes lasse sich im Bad so schnell austauschen wie ein kaputter Duschkopf samt Schlauch, so die VDS. Zudem sorgen die neuen Handmodelle mit ihren zahlreichen stimulierenden Strahlarten unter anderem für ein gesteigertes Wohlgefühl.

■ Mehr Licht: Licht gelte heute als ein wichtiger Wellnessfaktor und tue der Seele gut. Darum rät die VDS beispielsweise zum Spiegelschrank mit Ambiente-Licht, zu glitzernden Mosaiken in der Dusche oder zum digitalen Spektakel mit LED-Leuchtwand.

■ Auf Sicherheit achten: Stolperfallen und rutschige Oberflächen ade. Für mehr Sicherheit im Bad sorgen der VDS zufolge etwa ein Handgriff an der Badewanne sowie ein stabiler Hocker und eine bodengleiche, rutschfeste Dusche. Der VDS-Ratgeber „Das moderne Bad“ informiert, wie man dafür finanzielle Hilfe vom Staat bekommt. Unter https://www.gutesbad.de/broschueren-und-mehr/kann er kostenlos heruntergeladen werden.

■ Abfall vermeiden: „Wer im Bad auf Nachhaltigkeit setzen will, sollte sich für feste Seifenstücke entscheiden. In einigen Drogeriemärkten lässt sich das Lieblingsshampoo bequem abfüllen oder sogar ‚am Stück‘ erwerben“, erklären die Bonner Badexperten. Aber auch beim Gang zur Toilette könne man Gutes für die Umwelt tun und den Verbrauch von Toilettenpapier senken, indem man etwa ein Dusch-WC nutze.

■ Wasser managen: Armaturen mit Infrarot-Sensor helfen laut VDS Wasser zu sparen. Einige Modelle verfügen demnach sogar über eine spezielle Ausstattung, die die Hygiene des Trinkwassers sichert. „Das Rundum-Sorglos-Paket wird von einem Wassermanagementsystem abgerundet. Die Feuchtigkeitssensoren prüfen Leitungen auf Leckagen und erkennen unerwünschten Verbrauch“, so die Experten. Bei Gefahr schlage eine Handy-App Alarm.

■ Immer warme Füße: Auch wer keine Fußbodenheizung habe, könne sie nachträglich verlegen lassen, so die VDS. Systeme mit geringem Aufbau machen das dem Verband zufolge ohne erheblichen Verlust an Zimmerhöhe möglich. Über Smart- Home-Lösungen ließen sie sich inzwischen automatisch nach Lebensgewohnheiten sowie per Sprachbefehl steuern.

■ Das Maximum rausholen: Auch ein kleines Badezimmer kann groß rauskommen – dank Produkten, die Platz sparen, und der Tipps der Badprofis, wie sich das Bad allein optisch größer schummeln lässt. Habe etwa die Duschfläche den gleichen Farbton wie der Fliesenboden, verschmelze sie mit diesem zum Schein. Der Raum wirke somit großzügiger und leichter. Für solche Lösungen am besten den Fachhandel kontaktieren.

■ Vorher testen: Derzeit schwer umsetzbar, aber eine Idee für die Zeit nach Corona: Wer verreist, könne das Schöne mit dem Nützlichen verbinden und sein eigenes Badvorhaben testen, rät die VDS. „Vorausgesetzt, die Unterkunft der Wahl verfügt über Zimmer mit einer schicken Entspannungs-Insel.“ Das lasse sich aber vorab recherchieren, denn ein feines Hotelbad sei mittlerweile ein wichtiges Aushängeschild, auch oder gerade im Internet. red  
  

Beleuchtete Vitrinen ziehen Blicke auf sich

Schaukästen sorgen in der Küche für verschiedene Akzente
   

Mal glatt und durchsichtig, mal satiniert (sandgestrahlt), rückseitig bedruckt oder mit Strukturen: Glas ist ein zeitloser und vielseitiger natürlicher Werkstoff. In Form von beleuchtbaren Vitrinen wird er in der Küche zum Eyecatcher. „Illuminierte Glasschränke lenken den Blick sofort auf sich, wecken Assoziationen an etwas Schönes, Kostbares, Einzigartiges oder Außergewöhnliches und laden zum Erkunden der Exponate und attraktiven Küchen-Requisiten ein“, sagt Volker Irle, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Die Moderne Küche (AMK).

Vielfalt
Sollen in der neuen Wohnküche etwa Leichtigkeit und Transparenz vorherrschen, dann lassen sich demnach mit mehreren Vitrinenschränken mit Klarglas schöne Akzente setzen. Für Behaglichkeit und ein Wohlfühlklima sorgen Vitrinen mit dimmbaren Lichtquellen in einem warmweißen Farbtemperaturbereich unter 3300 Kelvin. Wenn in einer Wohnküche hingegen coole Blickfänge gesetzt werden sollen, so mit kaltweißem Licht und Vitrinenschränken, deren Glasflächen beispielsweise in einem kühlen Anthrazit eingetönt sind. „Einplanen lassen sich die anziehenden, hochwertigen und geheimnisvollen Schaukästen übrigens überall“, sagt AMK-Chef Volker Irle. „Im Ober- und Unterschrankbereich, als Seitenschränke, vitrinenartige Design-Glasauszüge, als Aufsatzschrank direkt auf der Arbeitsplatte, integriert in ein Regalsystem, eine Kücheninsel oder als Inselabschluss.“ Oder auch als Side Boards und Hochschrankvitrinen. red