Solaranlagen am Haus

Experten raten, groß zu planen und viel selbst zu nutzen

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Elf Cent pro Kilowattstunde werden vergütet, wenn man den Strom vom Dach ins allgemeine Netz einspeist. Foto: tl6781/stock.adobe.com
Elf Cent pro Kilowattstunde werden vergütet, wenn man den Strom vom Dach ins allgemeine Netz einspeist. 
Foto: tl6781/stock.adobe.com
Wer eine Photovoltaik-Anlage am Haus bauen möchte, sollte sie so groß wie möglich planen und die Dachfläche voll ausnutzen. Wie die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen erläutert, ist es außerdem wichtig, möglichst viel vom selbst produzierten Strom auch selbst zu verbrauchen. Denn pro Kilowattstunde ist er dann so viel wert wie eingekaufter Strom: im Schnitt etwa 26 Cent.

Die Experten raten, starke Energieverbraucher wie Spül- und Waschmaschine dann laufen zu lassen, wenn die Sonne scheint. Idealerweise nutzt man die intensive Mittagssonne. Wird der Strom vom Dach nicht selbst genutzt, sondern ins allgemeine Netz eingespeist, erhalten Hausbesitzer dafür nur elf Cent pro Kilowattstunde vergütet.

Batteriespeicher für den selbsterzeugten Strom müssen genau kalkuliert werden, weil ihre Anschaffung mit großen Kosten verbunden ist und die Lebensdauer der Batterien nur zehn bis 15 Jahre beträgt. Rendite Eine Solaranlage mit zehn Kilowatt Nennleistung auf dem Dach eines Einfamilienhauses verspreche eine

Rendite von etwa 3,4 Prozent – zu diesem Ergebnis kommt nach Angaben der Verbraucherschützer eine Studie der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) in Berlin. Nutzt man zusätzlich ein E-Auto, können es bis zu 4,7 Prozent werden. dpa

Fallstricke beim Bauen

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Ein Hausbau will gut durchdacht sein. Schließlich handelt es sich dabei um keine geringe Investition – und die Verträge, die man dabei abschließt, sind mitunter umfangreich und komplex.

Mit Kosten- und Vertragsfallen beim Bauen befasst sich der neue, gleichnamige Ratgeber der Verbraucherzentrale (352 Seiten, 34,90 Euro). Das Buch beleuchtet Risiken beim Planen und Bauen auf dem eigenen Grundstück – sei es in Zusammenarbeit mit einem Architekten, einem Generalunternehmer oder einem Fertighausanbieter. Mithilfe von über 160 Checkblättern, Fragebögen und Praxisbeispielen erfahren Leserinnen und Leser, wie sich kostenintensive Risiken erkennen lassen und man schwerwiegenden Fehlern vorbeugen kann.

Der Ratgeber ist unter anderem online unter www.ratgeber-verbraucherzentrale.de bestellbar. chf