Smart Home

Auch bei Abwesenheit von zu Hause alles unter Kontrolle: Anwendungen sollen einfach zu handhaben und leicht zu steuern sein

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Von unserer Redakteurin Ulrike Kübelwirth

Daheim will man es bequem und komfortabel haben. Bei Sonne sollen die Jalousien automatisch runterfahren, im Winter die Heizung rechtzeitig anspringen, damit man es beim Nachhausekommen muckelig warm hat, und der Braten im Ofen soll am besten schon fertig gegart sein, wenn man mit dem Auto durch das sich wie von Zauberhand öffnende Garagentor fährt. All diese Wünsche lassen sich heute leicht erfüllen – mit Smart Home.

Zwei Wege

Wer sein Zuhause aber unter Kontrolle haben möchte, ohne stundenlang an irgendwelchen Steuergeräten herumfummeln zu müssen, der sollte die Technik, die das Leben leichter macht, bequem per Smartphone, Tablet oder PC bedienen können.

Deshalb gilt es bei deren Anschaffung darauf zu achten, dass die App möglichst selbsterklärend ist und es für komplexere Funktionen leicht verständliche Anleitungen gibt. Gleich zwei Wege führen zum smarten Haus: Entweder das Heim wird komplett von A bis Z geplant (was sich für Neubauten empfiehlt), oder man leitet die Automatisierung Schritt für Schritt ein – was bei Bestandsgebäuden das bessere Vorgehen ist. Dort lässt sich beispielsweise mit einer intelligenten Beleuchtung anfangen, die sich sukzessive erweitern lässt.

Ein nächster Schritt könnte dann etwa die smarte Küche sein. Schließlich ist das Kochzentrum heute mit Ausnahme kleiner Elektrogeräte schon voll vernetzbar. Ob bei der Arbeit, beim Einkaufen oder beim Sport: von überall aus ist der Zugriff auf Backofen und Herd möglich. Smart-Home-Systeme sollten deshalb nicht nur einfach zu handhaben, sie sollten auch problemlos erweiterbar sein – und zwar so, dass sich die Technik den Wünschen der Nutzer anpasst. Am besten eignen sich dafür Module mit „Plug and Play“ (anschließen und loslegen).

Ein weiterer wichtiger Punkt, den es bei der Anschaffung zu bedenken gilt: Smart Home sollte gut vor Hackern und Kriminellen geschützt sein. Bei der Auswahl der Geräte sollten Interessenten deshalb immer ein Auge auf die Sicherheit richten. Seriöse Anbieter beantworten Fragen danach aus dem Stand und sie verschweigen diesen relevanten Aspekt auch nicht in ihren Produktinformationen.

Auf Nummer sicher

Überhaupt: Wer Freude an seinen Smart-HomeInstallationen haben möchte, sollte sich einen verlässlichen Partner suchen. Wie ärgerlich ist es, beim ersten Problem das auftaucht feststellen zu müssen, dass der Hersteller bereits wieder vom Markt verschwunden ist. Wer da auf Nummer sicher gehen will, wendet sich am besten an einen Experten des Elektrohandwerks. Dort wissen die Mitarbeiter zum Beispiel, wie aufwendig Produkte vor dem Verkaufsstart getestet wurden oder wie lange es Garantie und Support gibt. Die Fachleute der Innungsfachbetriebe beraten und planen im Vorfeld, installieren Smart Home-Anwendungen nach den Wünschen der Kunden und stehen ihnen auch danach noch bei auftauchenden Fragen mit Rat und Tat zur Seite.